Wurm und Co. als Köder

In kleinen bis mittleren Gewässern mit gutem Weißfischbestand ist eiweißreiche Nahrung oft Mangelware und ist somit, am Haken angeboten, ein von den Karpfen umkämpfter Köder. Würmer, Maden, Mehlwürmer oder Mückenlarven können uns wahre Sternstunden beim Karpfenansitz bescheren.

Die krichenden Köder können bei gutem Wetter schwimmend an der Wasseroberfläche oder an Hotspot´s kurz darunter angeboten werden. Dies kann mit einer Wasserkugel und Pilotkugel vollführt werden oder mit schwimmenden Spirolinos. Höhrt sich zwar nach Forellenangeln an, ist aber auch auf Karpfen sehr erfolgreich.

Wurm als Köder für Karpfen

Sehr interessant ist der Ansitz auf Karpfen mit den erwähnten Ködern auch ganz herkömmlich mit einem Schwimmer. Es kann mit Paniermehl und Wurmstücken oder Maden einige Tage vorgefüttert werden und einem erfolgreichen Angeltag steht nichts mehr im Wege.

Angeln mit Pose

Eine große Menge an Beifängen kann mit einigen Tricks weitgehend vermieden werden. Obwohl einige schöne Schleien bei dieser Methode häufig beißen und eigendlich auch ein nenenswerter Fang sind.

Um jedoch nicht so viele Brassen und Rotaugen an den Haken zu bekommen, angeln wir ca. 50 cm über Grund mit relativ großen Ködern (Tauwurm, Madenbündel, Teboraupen und ähnlichem). Brassen fressen fast ausschließlich vom Grund und für Rotaugen sind die erwähnten Köder zu groß.

Wer mit Grundblei angeln möchte kann dem Tauwurm mit einer Spritze etwas Luft einspritzen und ihn so zum Schwimmen bringen. Kleinere Köder sollten etwas abseits von der Futterstelle angeboten werden, da Karpfen vorsichtiger sind als die Massenfische und stehen öfters etwas abseits und beobachten die Lage bevor sie die Futterstelle übernehmen.

Somit sind die Beifänge möglichst reduziert und einem schönen Karpfen steht nichts mehr im Wege.

Karpfen

Bei Gewässern, an welchen mit drei Ruten gefischt werden darf, kann noch eine leichte Stipprute genutzt werden um Köderfische zu stippen. Das schöne dabei ist, das wenn die Karpfen die Futterstelle übernehmen, diese sehr dominant auftreten und alle andere Fische verscheuchen. Wenn also die Köderfischbisse schlagartig verschwinden kann jederzeit mit einem Karpfenbiss gerechnet werden.