Karpfenangeln Oldstyle

Unser Hobby - das Karpfenangeln - ist mittlerweile aus den Kinderschuhen herausgewachsen und wird von einigen unter uns schon seit gut zwanzig und mehr Jahren erfolgreich betrieben.

Auch der Karpfenköder Nummer eins, das Boilie, kommt schon in die Jahre. Anfänglich noch sehr teuer, wurden die Boilies relativ schnell durch fleißige Karpfencracks und gute Geschäftsmänner und der Massenproduktion für jedermann erschwinglich.

Der zeitweise krankhafte Futterwahn ist auch wieder abgeklungen und es wird heute bei Boilies auf Qualität statt Quantität gesetzt.

Das gute Anwachsen unserer Karpfenbestände in den heimischen Gewässern haben wir, neben der guten Pflege durch viele Angelvereine, auch dem hochwertigen Boilie zu verdanken. Boilies haben in vielen Seen, die zum Teil einseitige Ernährung der Karpfen beendet und somit zu einem besseren Wachstum der Karpfen beigetragen.

Angeln auf Karpfen

Doch leider ist in vielen kleinen bis mittleren Gewässern zu merken das der Boilie von den Karpfen als Köder zunehmend verschmäht wird. Immer häufiger wird uns zugetragen das bedingt, durch den hohen Angeldruck, das Karpfenangeln mit Boilies immer schwieriger wird. In Extremfällen führen Boiliefutterstellen zu Fluchtreaktionen. Wie dies häufig von Maisteppichen bei Brassen und Rotaugen beobachtet werden kann, wenn diese häufig angelegt werden.

An solchen Gewässern ist es ratsam für ein bis zwei Jahre das Angeln mit Boilies einzustellen um den Karpfen die Furcht vor den runden Kugeln zu nehmen.

Karpfen im Kescher

Damit Ihr während dieser Zeit nicht auf tolle Drill´s und schwere Fische verzichten müsst zeigen wir euch hier einige Methoden, die unsere Opas zum Karpfenfang verwendet haben. Es ist nicht alles schlecht, was früher einmal gut war.