Mit Mais auf Karpfen

Der Köder Nummer zwei auf Karpfen ist und bleibt der gute alte Süßmais. Auch mit den kleinen gelben Körnern sind nach wie vor gute Karpfenfänge möglich.

Karpfenköder Mais

Es ist zwar schwierig, wenn nicht gerade ein Boot vorhanden ist, auf große Entfernungen zu füttern. Aber auch dies konnte unsere Opa´s und Uropa´s nicht davon abhalten, große Karpfen zu fangen.

Auch in ufernähe gibt es Sandbänke, Kanten und Kuhlen an denen gefüttert und gefischt werden kann. Um zuviele Beifänge wie Brassen un Co. zu vermeiden, sollte man nicht den im Laden zu erhalten Dosenmais nutzen. In Futtermärkten oder bei Genossenschaften kann man sich Futtermais besorgen (50 Kg = ca.15 Euro). Diesen kann man selber kochen (nicht zu weich) und als Futter und Hakenköder verwenden.

Da die Brassen nie ganz zu vermeiden sind, kann je nach Gewässergröße, Brassen und Karpfenbestand, ein bis drei Kilo Mais gefüttert werden.

Der Mais kann, genau wie Boilies, am Haar als Köder angeboten werden. Damit ist der Mais auch für längere Karpfensessions mit der Selbsthakmethode geeignet. Wer gerne mit auftreibenden Ködern wie Popupboilies fischt, kann eine kleine gelbe Styroporkugel mit auf´s Haar ziehn und hat somit einen schwimmende Variante.

Der Mais kann auch als Kette auf den Haken und das Vorfach gefädelt werden. Allerdings muß man in diesem Fall für den Anhieb in Rutennähe bleiben. Auch mit Pose ist das Maisangeln möglich. Nur ist es beim Wochenendangeln nicht möglich, diese achtundvierzig Stunden zu beobachten.

Ich bin sicher, das viele Jungangler erstaunt sein werden, wie fängig der gute alte Mais tatsächlich ist.

Angeln am Ufer

Auch kann auf diese Weise mit Tigernüssen auf Karpfen geangelt werden. Dieser Köder wurde anfänglich in der Karpfenszene häufig verwendet. Aufgrund des dauerhaften hohen Preises wurde die Tiegernuss jedoch schnell von Boilies verdrängt. Wer den Preis nicht scheut hat einen erstklassigen Boilieersatz in seiner Köderbox.