Gedanken machen !

Da fast alle Tiere im Wasser wechselwarme Tiere sind ist es auch relativ einfach bei Sonnenaufgang zu erkennen, wo das Leben im See als erstes aktiv wird.

Ein Schilfgürtel, ein Seerosenfeld oder eine Flachwasserzone, welche früh morgens als erstes mit Sonnenstrahlen durchflutet und erwärmt werden ist immer einen Versuch wert, dort auf Karpfen zu angeln.

Hier erwachen Flöhe, Würmer, Wasserinsekten und andere Fischnährtierchen als erstes. Auch die Pflanzensprossen gedeien hier als erstes und warten quasi auf einen Verwerter. Also ein reich gedeckter Frühstückstisch für Karpfen.

Nahrung der Karpfen

Wer sich also über die ein oder andere beobachtete Situation seine Gedanken macht findet schnell heraus, das viele Dinge beim Karpfenangeln keine Zufälle sind, sondern einfache, natürliche und immer wiederkehrende Abläufe.

Wer darauf reagiert fängt mehr.

An vielen Gewässer beispielsweise werden ein oder zwei Angelstellen von vielen Anglern angeworfen, weil dort häufig Karpfen gefangen werden. Wer sich die Mühe macht, herauszufinden von wo die Karpfen zu diesen Stellen ziehen, kann schneller und mehr fangen als die anderen Angler.

Stark befischte Plätze haben mit der Zeit auch eine gewisse abschreckende Wirkung auf die Karpfen. Viele Karpfen werden einfach darüber hinwegschwimmen obwohl sie wenige Meter davor noch gebissen hätten.