Karpfenangeln am großen See

Mit Großgewässern sind Seen oder Anstaubecken mit vielen Hektar Fläche gemeint. Seen mit 60-70 Hektar oder mehr sind schon schwieriger zu beangeln .

Angeln an großen Seen

Hier ist schon die Vorarbeit nicht unerheblich um die Aussicht auf Karpfenfänge zu wahren.

Zuerst sind Gespräche mit Ortsansässigen sinnvoll um sich erstmal einen groben Überblick zu verschaffen, ob und wo sich Karpfen an demm Gewässer aufhalten. Danach gehts an die Sucharbeit nach aussichtsreichen Angelstellen. Ein Boot und Echolot währen von Vorteil und beschleunigen die Sache ungemein. Wer die Möglichkeit nicht hat, muß mit Beobachtungsgabe und Lotrute ans Wasser.

Karpfenangeln ist nicht nur Boiliesbaden !!

Angeln an großen Seen

Wer, nach manchmal mehreren Tagen suchen, eine verheißungsvolle Stelle gefunden hat (Platoos oder Kanten an denen sich Karpfen gezeigt haben), hat nun die Aufgabe die Angelstelle vorzubereiten.

Die Futtermenge in solch großen Seen kann sehr variieren und ist nicht grundsätzlich mit Massen an Futter anzutreten.

Wer sich Zeit lässt hat gute Aussichten einen Karpfen auf die Schuppen zu legen. Zeit lassen heißt nicht zwei Wochen vier Kilo Boilies reinschmeißen und los.

Eine ausgeklügelte Futterstrategie ist hier Vorteilhafter.

Die ersten drei bis vier Tage würde ich mit Mais, Hanf und nur einigen Boilies füttern. Dadurch werden auch andere Fische an die Stelle gelockt und es ist sichergestellt das das Futter auch gefressen wird falls kein Karpfen die Futterstelle findet.

Karpfen können in großen Seen auch große Strecken schwimmen und sind nicht täglich an den selben Orten wiederzufinden. Zudem werden Karpfen durch die Fresslaute von z.B. Brassen angelockt. Es entsteht bei den Karpfen ein instinktiven Futterneid.

Nach den drei bis vier Tagen können die Futtermengen gedreht werden. Mit anderen Worten: Immer weniger Partikel und mehr Boilies. Bei den Boilies kann auch in dem Durchmesser unterschiedlich gefüttert werden um das Interesse der Fische zu steigern. (Große Brocken werden in der Gruppe bevorzugt und zuerst gefressen)

Nach einer Fütterperiode von zwei bis drei Wochen sollte man gute Aussichten auf Karpfen haben.

An Großen Seen ist es sinnvoll immer eine Rute ein paar Meter neben der Futterstelle zu platzieren, da große Karpfen gerne etwas abseits stehen und die Sache erstmal beobachten.

Fänge von 50Pfündern sind bei Großgewässern heute keine Seltenheit mehr.

Viel Erfolg