Die Wurftechnik beim Feedern

Beim Feedern auf Kapfen sollte das Ziel sein, den Futterkorb möglichst bei jedem Wurf an die selbe Stelle zu werfen. Dies macht man, um unter Wasser eine Futterstelle zu erzeugen. Die vorbeischwimmenden Karpfen werden durch das Futter, das sich im Wasser auflösst, an diese Stelle gelockt. Sie suchen dann dort nach Futter und sammeln sich daher in Laufe einiger Zeit an dieser Stelle. Diese Ansammlung von Karpfen ist beim Angeln ideal und ein grosser Vorteil beim Feedern.

Ziel bei dieser Art zu Angeln ist daher, immer an die selbe Stelle zu werfen. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Es gibt aber einige Tipps, wie das besser gelingt.



Um bei jedem Wurf immer die selbe Richtung zu erwischen merkt man sich am gegeüber liegenden Ufer einen markanten Punkt, beispielsweise einen Baum. Anvisierter Baum am Karpfensee

Diesen kann man sich leicht merken und bei jedem Wurf anvisieren. Einschlag der Futterspirale

Um die Distanz beim Feedern zu fixieren, kann man sich dem Schnurclip der Rolle bedienen. Man klipst vor dem Einhohlen der Schnur diese unter den Schnurclip der Rolle und hohle dann die Schnur ein. Beim nächsten Wurf bremst dann die Schnur die Futterspirale ab, wenn die Entfernung vom vorherigen Wurf erreicht wurde. Man sollte aber dann die Schnur wieder lössen, da im Falle eines Bisses evtl. Schnur abgezogen wird.


Mein Tipp: Es ist sehr zu empfehlen, zu Beginn des Feedern den gefüllten Futterkorb 5-6 mal auszuwerfen. Man sollte dann einige Sekunden warten und durch einige heftige Ruckbewegungen mit der Rutenspitze das Futter aus der Futterspirale schütteln. So sorgt man gleich zu Beginn des Angeln dafür, dass eine Menge Futter an der Angelstelle liegt und die Karpfen angelockt werden. Diese ersten Würfe kann man auch ohne Haken machen. Hat man seine Angeln ausgelegt dauert es meist nicht sehr lange, bis der erste Zupfer eines Karpfen folgt.