Der Topköder beim Karpfenangeln

Der wohl beliebteste und fängigste Köder beim Karpfenangeln. Dieser Köder wird auch in Zukunft nicht mehr getoppt werden können, sondern nur verbessert.

Weshalb der Boilie (auf deutsch "Gekochter") zu diesem einzigartigen Erfolg gekommen ist, liegt an mehreren seiner Eigenschaften. Boilies sind sauber, haltbar und beim Angeln auf Karpfen jederzeit zur Hand. Vorbei ist das Kartoffelkochen, Teig anrühren , Würmersuchen oder Ähnliches. Nun bleibt mehr Zeit um auf Karpfen zu Angeln.

Mit den festen Kugeln sind auch sehr weite Würfe möglich ohne dass der Köder vom Haken fällt. Dadurch wurde das Distanzfischen möglich und man brauchte nicht mit Brotflocken oder gegarten Kartoffeln vor seinen Füßen angeln. Dadurch werden auch Angelstellen erreichbar, die bisher ohne Boot nicht befischbar waren.

Durch die feste Konsistenz und die runde Form wurde auch das Anfüttern der Karpfen an weit entfernten Stellen möglich. Dazu verwendet man eine Schleuder oder ein Wurfrohr.

Nach anfänglich sehr hohen Preisen, sind die Boilies über die Jahre bezahlbar geworden. Dadurch stehen sie heute jedem Karpfenangler zur verfügung. Boilies mit vernünftigen Zutaten sind von vielen namenhaften Herstellern zwischen vier bis zehn Euro pro Kilo zu erhalten.

Die Karpfen stehen auf den Köder weil dieser auf die benötigte Nahrung der Karpfen abgestimmt wurde und ihnen ein gutes Wachstum beschert. Zudem sind die Boilies leicht zu verdauen und bestimmt auch wegen den unwiederstehlichen Geschmacksrichtungen sehr fängig.

Alles in allem ist der Boilie ein fast perfekter Köder.
Fast Perfekt? Auch der Boilie ist keine Fanggarantie.